„Fear Factory ist im Grunde mein Stil.“

Am 29. August dieses Jahres haben Fear Factory die Single ‘Roboticist’ veröffentlicht. Der Song stellt die erste Veröffentlichung der Band mit Sänger Milo Silvestro und Schlagzeuger Pete Webber dar, obwohl diese bereits seit mehr als dreieinhalb Jahren Teil der Besetzung sind. Die hiesige Fan-Gemeinde durfte die Nummer während der kürzlich abgeschlossenen Europatournee auch bereits live erleben.

Fear Factory = Dino Cazares

Vor dem Auftritt in Helsinki sprach Mastermind und Gitarrist Dino Cazares mit GRIMM Gent über die neue Musik. Zunächst ging es darum, wie ‘Roboticist’ bislang angekommen ist – immerhin ist es das erste Lied ohne den langjährigen Sänger Burton C. Bell. Cazares meint dazu: „Ich verstehe gar nicht, warum das überhaupt erwähnt werden muss, denn Fear Factory ist im Grunde mein Stil. Ich habe so viele Kommentare gelesen: Die einen sagen: ‚Das klingt zu sehr nach Fear Factory‘, andere meinen: ‚Das klingt nicht genug nach Fear Factory‘. Wieder andere sagen: ‚Milo klingt zu sehr wie Burt‘ oder ‚Er klingt nicht genug wie Burt‘. Man kann es eben niemandem recht machen – also veröffentlicht man es einfach und hofft auf das Beste.“

Er selbst liebe den Song und das gesamte Album, von dem bislang weder der Titel noch ein Veröffentlichungsdatum bekannt ist. Jedoch könne es Cazares kaum erwarten, der Welt das neue Werk zu präsentieren. Ihm zufolge ist es „abwechslungsreich. Es enthält viele der typischen Fear Factory-Elemente, die die Leute kennen, greift aber auch andere Aspekte auf.“ 

Demnach bringen die neuen Band-Mitglieder eigene Stile und Techniken mit ein. „Man wird merken, dass unser bewährtes Rezept nach wie vor vorhanden ist. Aber es kommen eben neue, andere Elemente hinzu, die das Ganze ergänzen.“ 

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Auch thematisch bleibt die Band im gewohnten Terrain. „Es geht eigentlich um die Beziehung zwischen Mensch und Technologie. Manche sprechen von ‚organisch versus digital‘ oder ‚Mensch gegen Maschine‘, aber im Kern geht es um die Beziehung zwischen beidem.“ Damit ist auch die Frage unumgänglich, wie der Musiker zu Künstlicher Intelligenz steht. Die ausschweifende Antwort zusammengefasst: Da Technologie und KI allgegenwärtig sind, gibt es ohnehin kaum eine Möglichkeit, dem zu entgehen. Wichtig sei vor allem, wie man all das nutzt.

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Quelle: METAL HAMMER.de