Kritik zu Godslave GODSLAVE
Nach ihrem Cover-Album CHAMPIONS (2025), auf dem Songs so unterschiedlicher Bands und Künstler wie F.K.Ü, Limp Bizkit, Twisted Sister, Sentenced oder, ähm, David Hasselhoff neu interpretiert wurden, steht mit GODSLAVE nun wieder ein reguläres Werk zur Debatte. Die Saarländer standen in den letzten Jahren kurz vor der Auflösung, legen nun mit altem Personal und neuem Geist wieder los. Der Opener ‘Reset, Repeat, Reclaim’ macht die Richtung deutlich – das Gaspedal wird ordentlich durchgedrückt. Dabei vernachlässigen die selbst ernannten „Thrasher mit positiver Attitüde“ auch die Eingängigkeit nicht. Songs wie ‘Repaid In Kind’ oder das entfernt an Destruction erinnernde ‘Square One’ bleiben ohne große Umwege im Schädel hängen. Einzig das härtere und sehr rhythmusbetonte ‘Let The Fire Come’ fällt ein wenig aus dem Rahmen. Dafür streift man beim Rausschmeißer ‘The Fire That Calls Me’ fast schon Power Metal-Gefilde, was durch den Gastauftritt von Laura Guldemond (Burning Witches) noch unterstrichen wird. An Abwechslungsreichtum mangelt es diesem Album nicht, ebenso wenig an starken Riffs. Anchecken!
***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***
Quelle: METAL HAMMER.de

















