Kritik zu Harlott EXSEQUIIS

Australiens ­momentan wohl beste Thrasher holen mit ­EXSEQUIIS ­(Lateinisch für „Bestattung“ oder „Leichenzug“) zu einem neuen Schlag aus. Und es dauert nur wenige Sekunden, bis sie einen schon wieder an der Angel haben. Vorausgesetzt, man steht auf Thrash Metal im Stil von Slayer oder Exodus. Im Gegensatz zu den Totschlägern versteht es der Vierer aus Melbourne, seine wütenden Attacken mit melodischen Soli und Leads zu ver­sehen, was einen zusätzlichen Pluspunkt gibt, weil es einfach wunderbar harmoniert. Gleiches gilt für die wenigen melodischen Gesangseinschübe. Und auch in Sachen Technik gibt es hier nichts zu mosern. Die Combo rattert wie ein Uhrwerk ihr Programm runter, ohne dabei zu klinisch zu klingen. Songs wie ‘Void’, ‘Trial By Liar’, ‘The God That Knows No Name’ oder ‘A Still More Glorious Dawn Awaits’ (auf dieser Seite des Schreibtisches ein ernsthafter Anwärter für die Auszeichnung „Song des Jahres“) sind Lehrstücke in Sachen feinster Thrash-Klinge mit nur wenigen Längen. Einsacken!

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Quelle: METAL HAMMER.de