Kritik zu Pallbearer MIND BURNS ALIVE

Pallbearer MIND BURNS ALIVE

Doom, Nuclear Blast/Warner (6 Songs / VÖ: 17.5.)

Die letzten Würfe des Quartetts aus Little Rock, Arkan­­­sas, machten tatsäch­lich einen etwas kopflosen Ein­druck. Da war viel Geholze, viel „Gib ihm!“, viel vorder­grün­diges Herausschreien der Ver­zweifl­ung. All das verströmte durchaus ein gewisses Feeling, aber auf MIND BURNS ALIVE gehen Pallbearer bedachter zu Werke. Dynamik lautet das Stichwort – die vier um Sänger, Gitarrist und Mastermind Brett Campbell nutzen das ganze Laut-Leise-Spektrum voll aus und hieven sich dadurch auf ein völlig neues Niveau in Sachen Zerbrechlichkeit und Musikalität, was unter anderem der unter die Haut gehende Opener ‘Where The Light Fades’ und später ‘Signals’ bestens verdeutlichen.

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Die Epik geht dabei nicht verloren – Überlänge ist bei sechs Tracks auf knapp 51 Minuten vorprogram­miert. Das Ganze setzt gewiss Ausdauer und den Willen voraus, in die Gefühls­welten der Formation einzutauchen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, sollte MIND BURNS ALIVE nachhaltig zünden.

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Quelle: METAL HAMMER.de