Kritik zu The Limit ANOTHER DROP

Sonny Vincent ist seit Mitte der Sechziger Jahre als Musiker aktiv und gehörte rund eine Dekade später mit seiner Band Testors zur Speerspitze der New Yorker Punk-Szene. Für The Limit holte er sich unter anderem Kultsänger Bobby Liebling (Pentagram) und Schlagzeuger Alex Schwers (Slime, Universum25) ins Boot. Eine wilde Mischung, bei der am Ende einfach nur ungefilterter Rock herauskommt, der mal in die punkige (‘Know Your Indecision’, ‘Sidetracked’), mal in die rockige Ecke ausschlägt. ‘Stalemate’ zum Beispiel hätte auch von Motörhead stammen können. Vereinzelt fallen zudem Parallelen zu den legendären Stooges auf. Lieblings Stimme klingt an den richtigen Stellen kaputt, kann aber auch aggressiv und treibend tönen (‘(Just A) Calling Card’, ‘Over A Cliff’). ANOTHER DROP klingt somit komplett zeitlos und kümmert sich nicht um aktuelle Strömungen oder Trends. Die Songs kommen ohne Schnörkel sofort auf den Punkt. Wer auf die vielzitierte ehrliche Rock-Musik steht und zum Beispiel Danko Jones zu seinen Favoriten zählt, macht mit diesem Album nichts falsch.

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Quelle: METAL HAMMER.de