Spricht Kelly Osbourne hier zu Sid Wilson?
Auch wenn bislang weder von Slipknot noch von Sid Wilson ein offizielles Statement zu den Medienberichten (unter anderem von TMZ) vorliegt, sieht es scheinbar danach, dass der DJ kein Mitglied der Maskenmetaller mehr ist. Nun hat sich Wilsons Ex-Verlobte Kelly Osbourne in den Sozialen Medien zu Wort gemeldet — mit emotionalen Nachrichten, bei denen sie allerdings keinen Adressaten namentlich nennt.
Wen meint Kelly?
„Wach endlich auf und übernimm etwas Verantwortung!“, beginnt einer der Kommentare, die in einer inzwischen nicht mehr verfügbaren Instagram-Story zu lesen waren. Angesichts des Zeitpunkts, der zum vermeintlichen Rauswurf ihres früheren Partners bei Slipknot passt, scheint es nicht ausgeschlossen, dass Osbourne über Sid spricht. Weiter echauffiert sich Kelly: „Ich nehme deinen Mist nicht länger hin. Ich will glücklich sein und habe eine wunderschönen Sohn großzuziehen. Lass mich in Ruhe, lass mich wieder auf die Beine kommen. Ich kann dich nicht mehr vor dir selbst beschützen.“
In einem anderem Post heißt es: „Mein Job ist es, meine Kinder zu beschützen. Nicht deine Gefühle, nicht deine Erwartungen, nicht deine Verurteilungen, um die ich nicht gebeten habe. Meine Verantwortung sind ihr Wohlbefinden, ihre Nervensysteme, ihre emotionale Sicherheit. Ich werde mich jedes einzelne Mal für sie entscheiden — über jeden, über alles.“

Überdies findet sich in einem weiteren Slide ein Hinweis darauf wieder, dass sich Kellys Nachrichten an einen früheren Lebensgefährten richten: „Wo ich gerade dabei bin: Kann ich meine Hunde und all meine Habseligkeiten wiederhaben? Und wie wäre es vielleicht mit ein bisschen Kindesunterhalt?“

Doch damit nicht genug: „Seltsam, wie die lauteste Verteidigung der Schuldigen selten die Unschuld ist“, fährt Kelly fort. „Es ist die Ablenkung. Wenn die Maske fällt, schauen sie nicht in den Spiegel, sondern werfen die Scherben auf jemand anderen. Auch habe ich gehört, dass es sieben Jahre Pech bringt, wenn man einen Spiegel zerbricht. Oder ist das einfach nur Karma? Deswegen übernehme ich immer Verantwortung. Wie man so schön sagt: Manche sind kranker als andere.“

TMZ beruft sich in einen Artikel auf Quellen, die „direkte Kenntnis“ vom Sachverhalt haben. Laut den Berichten waren Wilsons Slipknot-Kollegen „schon seit einiger Zeit bereit, die Reißleine zu ziehen“. Außerdem will das Boulevard-Portal wissen: „Die Entscheidung kam zustande, nachdem die Gruppe endlich genug von Sids Verhalten hatte.“ Und zwar sei es dabei darum gegangen, „wie er seine Band-Kollegen behandelt hat“.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















