Kritik zu Silent Skies DORMANT

Silent Skies DORMANT

Post Rock, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 1.9.)

Eine Aura der Endlosigkeit durchdringt die Stücke auf dem neuen Silent Skies-Album DORMANT. Eine sphärische Melancholie, die sich in alle Richtungen gleichzeitig auszu­dehnen scheint, den Hörer umschließt und mit sich trägt wie ein Fluss ohne Ende, ohne Ziel. Sänger Tom S. Englund (Evergrey) und der US-amerikanische Pianist Vikram Shankar zaubern nicht zum ersten Mal gemeinsam. Doch nach SATELLITES und NECTAR kommen die beiden einem perfekten Sound-Bild ein großes Stück näher. Cinematisch sind die Stücke, weit ausladend, nostalgisch, bringen automatisch zum Nachdenken über das eigene Leben, die Entschei­dungen, die man getroffen hat und die Schritte, die man gegangen ist.

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DORMANT ist das Gegenstück zu einem Darren Aronofsky-Streifen: Elegisch und betörend schön gefilmt, zugleich gezeichnet von Schmerz. Im Grunde ist das hier weder Rock noch Pop, geschweige denn Metal. Doch die Grundstimmung und Englunds eindringliches, klagendes Organ machen Silent Skies endgültig zur Lieblings-Band aller Katatonia-Fans, die auch mal etwas anderes hören wollen.

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Quelle: METAL HAMMER.de