Hot Shot Records bitten nach Wasserschaden um Spenden

Hot Shot Records sind dafür bekannt, auf Festivals wie dem Summer Breeze oder Wacken Open Air Tonträger jeder Art zu verkaufen. Nun ist es bei dem Plattenhändler in Bremen zu einem schwerwiegenden Wasserschaden gekommen. Im Zuge dessen seien 70.000 Tonträger im Wert von mehr als 1,5 Millionen Euro kaputt gegangen, wie die Kreiszeitung berichtet. Die Versicherung möchte den Schaden aktuell nicht übernehmen.
Statement
In einem Statement heißt es: „Hot Shot Records in Bremen braucht Eure Hilfe: Der größte, unabhängige Plattenladen Deutschlands, der auch auf vielen nationalen und internationalen Festivals vertreten (Wacken, Summer Breeze, Sweden Rock, Hellfest, Brutal Assault etc.) ist und durch CD/LP-Verkäufe und Signing Sessions Chartswertungen für die Künstler unterstützt, hat einen riesigen Wasserschaden erlitten.“
Weiter erklären sie: „Die Versicherung will bislang den Schaden nicht regulieren. Jetzt klagen die Jungs vor Gericht. Aber ein Verfahren dauert. Und die Ware ist total kaputt und somit unverkäuflich. Deswegen hat Hot Shot Records jetzt ein Crowdfunding gestartet, um die Zwischenzeit überbrücken zu können, damit einerseits weiterhin aktuelle Neuheiten und spannende Sammlungen im Regal und auf den Festivals stehen und andererseits notwendige Fixkosten finanziert werden können.“
Brücken bauen
Auf seiner Spendenseite schreibt Inhaber Norbert Fecker: „Wir haben ein Lager mit Schallplatten und CDs und das ist das Herz unserer Firma mit vielen tausend Tonträgern – seltenen Pressungen, Sammlerstücke und vieles mehr. Dann kam das Wasser. Platten, CDs, Kartons, Cover & Innenhüllen: alles beschädigt, aufgequollen, zerstört. Der Schaden beläuft sich auf über eine Millionen Euro.“
Weiter erklärt er: „Wir haben alles dokumentiert, geprüft und Gutachten erstellen lassen. Die Versicherung des Vermieters hat die Regulierung in einem ersten Schritt abgelehnt. Daraufhin haben wir die Klage eingereicht. Doch Gerichtsverfahren brauchen Zeit.“
Mit den Spenden wollen Hot Shot Records die Zeit des Gerichtsverfahrens überbrücken: „Was fehlt, ist die Brücke zwischen heute und der juristischen Klärung. Und diese Brücke möchten wir mit Euch bauen, denn wir glauben an Community, an unabhängigen, konzernfreien Handel mit Leidenschaft und Handschrift. Wir glauben an Musikliebhaber und Sammler, an DJs und Musiker, die wissen, das Kultur mehr ist als nur ein Algorithmus.“
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Quelle: METAL HAMMER.de















