„2026 wird ein wildes Jahr!“ 

Im Januar vergangenen Jahres wurde bekannt, dass Ex-Mushroomhead-Sänger Jeffrey Hatrix alias Jeffrey Nothing an Krebs erkrankt ist, nachdem seine Tochter Mea eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen hatte, um Geld für die Behandlung zu sammeln. Im Sommer erklärte er in einem Facebook-Post, dass er sich in Remission befinde und bei den letzten Untersuchungen keine Krebszellen mehr gefunden wurden.

Eine achtjährige Achterbahnfahrt

In den letzten Monaten ließ Jeffrey Nothing immer wieder verlauten, dass er an neuer Musik arbeite und einige Konzerte in Planung seien. Erst kürzlich teilte er via Social Media mit: „2026 wird ein wildes Jahr! Ich werde ab Juli auf Tour gehen… Ich werde mein Solomaterial, einige Shroom-Raritäten [Shroom als Abkürzung von Mushroomhead – Anm.d.Aut.] sowie ein paar Songs von meinem kommenden Album 20SICK spielen, das später in diesem Jahr erscheint.“

Die bevorstehende Tournee ist somit die erste seit seiner Auszeit vor acht Jahren. 2015 erkrankte bereits Hatrix’ Ehefrau Stacy an Darmkrebs, was sicher zu seiner Bühnenabstinenz beigetragen hat. Im April 2024 erlag sie der Erkrankung. Das neue Soloalbum folgt THE NEW PSYCHODALIA von 2011. 202SICK erscheint voraussichtlich im Herbst über Wurmgroup, dem Label des Produzenten Ulrich Wild. Produziert und komponiert hat Joshua Vargas, Mix und Master hat Wild selbst übernommen.

In einem Statement zu dem Projekt und seiner Rückkehr sagte Jeffrey Nothing: „Dies ist der Höhepunkt einer achtjährigen Reise. Ich freue mich riesig, wieder auf Tour zu sein und euch alle zu sehen.“ Zur Platte erklärt Hatrix: „Das neue Album begann als das, was ich damals für mein letztes Album auf dieser Erde hielt, und hat sich zu einem neuen Kapitel entwickelt, auf das ich mich wirklich freue.“

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Noch während seiner alternativen Krebsbehandlung habe er „ununterbrochen“ an dem neuen Material gearbeitet. Das Resultat „hat den experimentellen Charakter der frühen Shroom-Sachen, ist aber stellenweise härter als alles, was Shroom je gemacht haben. Es ist ein authentischer Ausdruck dessen, wer ich als Künstler bin.“ 


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Quelle: METAL HAMMER.de