Die Metal-Alben der Woche vom 24.04. mit At The Gates, The Amity Affliction u.a.

Kommentare der METAL HAMMER Redaktion zum Album des Monats 06/2026
THE GHOST OF A FUTURE DEAD ist aufgrund seiner Entstehungsumstände kaum unvoreingenommen und ungerührt zu hören. Allein der Titel sorgt für Gänsehaut! Auch objektiv begeistern At The Gates mit ihrem achten Album: Direkter als zuletzt, ohne Anspruch und Tiefe einzubüßen, sind Songs wie ‘The Dissonant Void’ oder ‘The Phantom Gospel’ Meisterstücke des Melodic Death Metal. Und ein würdiges Vermächtnis dessen Miterfinders Tompa Lindberg. Sebastian Kessler (6 Punkte)
Schon beim Albumtitel läuft einem ein Schauer über den Rücken, und den Schwanengesang des 2025 verstorbenen Tompa Lindberg zu vernehmen, intensiviert das beklemmende Gefühl. Es ist nicht leicht, THE GHOST OF A FUTURE DEAD zu hören, doch es ist gut, dass diese Platte erscheint. Dass es sich um ein überaus gelungenes At The Gates-Werk mit tollem Songwriting und exquisiter Riff-Arbeit handelt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Katrin Riedl (6 Punkte)
Als Tompa Lindberg im September 2025 starb, ging ein Aufschrei durch die Szene. Umso schöner ist es jedoch, jetzt auf THE GHOST OF A FUTURE DEAD seine Stimme zu hören. Im Gesang meint man Spuren seiner gesundheitlichen Strapazen wahrzunehmen. Dennoch wird die rohe Energie des Albums davon nicht beeinträchtigt. At The Gates legen eine schwungvolle Platte und damit auch einen würdigen Abschiedsgruß von Lindberg vor. Helen Lindenmann (5 Punkte)
Man mag sich nicht ausmalen, welche Qualen dieses Album Tompa bereitet haben muss, sowohl körperlich als auch seelisch. Sein Leben und auch sein tragischer Tod schwingen in jeder Sekunde von THE GHOST OF A FUTURE DEAD mit, und gerade das macht dieses Album besonders emotional. Zwölf Songs feinster Melodic Death Metal, nicht in Worte zu fassen – man kann sie nur hören,
erleben, fühlen. Unvergessen, danke für alles. Thorsten Zahn (6 Punkte)
‘Heaven Sent’ etwa verbindet schwere Gitarren mit gefühlvollen Momenten und erinnert daran, warum die Mischung aus Härte und Melancholie seit Jahren zum Markenzeichen der Formation gehört. (Hier weiterlesen)
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Quelle: METAL HAMMER.de
















