Rauswurf von Sid Wilson soll sich lange angebahnt haben

Nachdem TMZ Ende vergangener Woche zum ersten Mal davon berichtet hatte, dass Slipknot Sid Wilson vor die Tür gesetzt haben, legt das Boulevard-Portal nun nach. Laut einem neuen Artikel soll der Rauswurf des DJs „lange auf sich warten haben lassen“. Als Grund behauptet die Klatsch-Website, dass das Verhalten des Musikers gegenüber seinen Band-Kollegen zur Trennung geführt hat. Weiter ist dort zu lesen: „Die Band-Kumpel hatten die Nase voll von ihm.“

Die Faxen dicke

Darüber hinaus will TMZ — ohne eine konkrete Quelle zu nennen — in Erfahrung gebracht haben, dass Wilsons Slipknot-Genossen „schon seit einiger Zeit bereit waren, die Reißleine zu ziehen“. Außerdem hätten Quellen, die „direkte Kenntnis“ vom Sachverhalt haben, TMZ verraten: „Die Entscheidung kam zustande, nachdem die Gruppe endlich genug von Sids Verhalten hatte.“ Und zwar sei es dabei darum gegangen, „wie er seine Band-Kollegen behandelt hat“.

Alsdann wiederholt die Redaktion, dass sich die Entlassung bereits lange angebahnt habe und „kein plötzlicher Entschluss“ gewesen sei, der „in der Hitze des Gefechts getroffen wurde“. Der ursprüngliche Plan von Slipknot sei es gewesen, die Trennung von Wilson diese Woche zu verkünden. Dann habe die Formation jedoch „die Kontrolle über die Bekanntgabe verloren“. In der Folge sei die Band „hinter den Kulissen ausgerastet“. So seien die Mitglieder darüber „frustriert, dass sie den Abgang nicht mehr länger zu ihren eigenen Bedingungen vermelden konnten“.

Offizielle Statements fehlen

Bislang hat sich keine der beiden Parteien — weder Slipknot noch Sid Wilson — zu den Gerüchten geäußert. Ein Straßenreporter von TMZ hatte lediglich Wilson vor seinem Studio aufgelauert. Im zugehörigen Video läuft Sid mit einem Freund den Bürgersteig entlang. Auf die Frage, ob der DJ selbst seinen Hut genommen hat oder gekündigt wurde, wiegelt Wilsons Kumpels augenzwinkernd ab: „Wir kommen zu spät zur Kirche, Mann.“

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Überdies hatte sich Slipknot-Gitarrist Jim Root noch in einer nicht mehr verfügbaren Instagram-Story zu Wort gemeldet. „Glaubt nicht alles, was ihr lest“, ließ der 54-Jährige dabei verlauten. „Haltet ein. Denkt nach. Atmet durch. Lasst es sacken. Vielleicht, ganz vielleicht wartet sogar einfach, bis es mehr Informationen gibt.“

Sid stieg 1999 bei Slipknot ein und war ein Gründungsmitglied. Wenn es wirklich stimmt, dass die US-Metaller Wilson nicht mehr in der Band haben wollten, bleiben von der Originalbesetzung nur mehr Frontmann Corey Taylor, Perkussionist und Vordenker M. Shawn „Clown“ Crahan sowie die Gitarristen Mick Thomson und eben Jim Root übrig. Der legendäre frühere Bassist Paul Gray hatte 2010 eine tödliche Überdosis. Drummer Joey Jordison wurde 2013 rausgeworfen und starb 2021 nach schwerer Krankheit. Außerdem trennte sich die Gruppe in den Jahren 2019 und 2023 von Perkussionist Chris Fehn sowie Keyboarder Craig Jones.

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Privat lief es zuletzt ebenfalls nicht gut für Wilson. Nachdem Sid erst am 7. Juli 2025 beim letzten Konzert von Black Sabbath und Ozzy Osbourne — in Anwesenheit von Familienmitgliedern und Freunden — um die Hand seiner Freundin Kelly Osbourne angehalten hatte, hat das Paar im März 2026 seine Trennung bekanntgegeben. Kelly und Wilson haben einen gemeinsamen Sohn.


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Quelle: METAL HAMMER.de