Kritik zu Space Chaser RAZORBLADE BAY
Mit RAZORBLADE BAY veröffentlichen Space Chaser ihr mittlerweile viertes Album. So weit, so gut. Doch während andere Bands spätestens an diesem Punkt anfangen, ihre Grenzen auszuloten, bleiben die Berliner zumindest musikalisch lieber auf vertrautem Terrain. Vielleicht auch besser so, schließlich ist RAZORBLADE BAY die erste Platte der Gruppe ohne ihren langjährigen Frontmann Siegfried Rudzynski. Dafür übernahm Gitarrist Leo Schacht zusätzlich das Mikrofon und tritt damit in große Fußstapfen. Eine einfache Aufgabe ist das sicher nicht, schließlich war Rudzynskis markante Stimme über Jahre ein prägender Bestandteil des Space Chaser-Sounds. Doch Schacht macht seine Sache erstaunlich souverän und verleiht den Songs eine etwas rauere Note, die überraschend gut passt. An der grundsätzlichen Marschrichtung ändert sich auf RAZORBLADE BAY trotzdem wenig: Nostalgie und schnelle Riffs stehen weiterhin an erster Stelle. Wer also vorher nichts mit Space Chaser anfangen konnte, den wird auch die neue Platte der Berliner nicht überzeugen – auch wenn Schachts Gesang eine willkommene Abwechslung darstellt.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















