Roger Waters beschimpft James Hetfield als „absolutes Arschloch“

Da hat sich ganz offensichtlich jemand angesprochen gefühlt! Denn: Roger Waters kann die jüngsten Aussagen von James Hetfield überhaupt nicht verknusen. Der Metallica-Frontmann war zuletzt über Entertainer hergezogen, die sich mit politischen Botschaften an ihre Fans wenden. Die Pink Floyd-Legende ist bekanntlich ein großer Kritiker Israels und des Kriegs im Gazastreifen — und hat nun (nachdem er schon Ozzy Osbourne posthum in den Dreck gezogen hatte) verbal gegen „Papa Het“ zurückgeschossen.

Kein gutes Haar

So war Roger Waters kürzlich in The Katie Halper Show zu Gast. Dort spielte ihm die Moderatorin zum einen die besagte Ansage Hetfields vom Konzert in Las Vegas vor. Zum anderen zeigte Halper dem früheren Pink Floyd-Musiker die Kommentare des Thrash-Metallers dazu, dass Musik von Metallica für Folter benutzt wurde. „Wenn die Iraker nicht an Freiheit gewöhnt sind, dann freue ich mich, dazu beizutragen, dass sie damit in Berührung kommen. […] Wir bestrafen unsere Eltern, unsere Ehefrauen und unsere Liebsten schon ewig mit dieser Musik. Warum sollte das bei den Irakern anders sein?“, gab James Hetfield zu Protokoll.

Darauf konnte Roger Waters nicht anders, als heftig zu reagieren. Der 83-Jährige watschte den Metallica-Riff-Schmied folgendermaßen ab: „Er zeigt damit nur, dass er ein absolutes Arschloch ist. Er hat einen IQ von etwa drei. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum wir über ihn reden, weil er ein Niemand ist. Mag sein, dass er ein paar hundert Millionen Dollar hat – woher auch immer. Aber er ist ein Arschloch.“ Doch damit nicht genug: Roger Waters hält Hetfield für „keinen Musiker“: „Ich habe sie gehört. Ich habe sie auf akustischen Instrumenten spielen hören – und sie konnten es einfach nicht. Es war erschreckend. […] Aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Die Leute mögen eben Metallica – mir könnte nichts egaler sein.“

Des Weiteren holte der Brite noch aus: „Ein befreundeter Künstler hat ein großartiges Kinderbuch geschrieben. Es heißt ‘Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd’. Auf der dritten Seite sitzen der Maulwurf und der Junge auf einem Ast in einem Baum. Und der Maulwurf fragt den Jungen: ‚Was möchtest du mal werden, wenn du groß bist?’ Der Junge antwortet: ‚Nett.‘ Es ist wirklich schade, dass dieser Mistkerl niemanden um sich hatte, der ihm erklärt, dass Freundlichkeit weitaus wichtiger ist als all diese laute Musik und Herumhüpfen. Freundlichkeit – hab etwas Mitgefühl für deine Mitmenschen.“

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James Hetfield hatte sich beim Gig am 10. Oktober 2026 in der Casinostadt in Nevada (mit neuer fresher Frisur) ans Publikum gewandt. Dabei stellte der 63-Jährige seine Gruppe als Melange aus einer Art metallischen Schweiz sowie einem musikalischen Zufluchtsort dar. „Ich muss einfach mal sagen: Im Gegensatz zu manch anderen Entertainern sind Metallica nicht hier, um euch mit ihrem Bullshit zu beeinflussen. Wir sind hier: ohne Bullshit! Und wir sind hier, um all den Scheiß von draußen zu vergessen. Die Agenda von Metallica ist Liebe, Energie und Heavy Music, Baby!“

Welche Entertainer Hetfield damit konkret gemeint hat, hat er nicht verraten. Aber zuletzt flog Macklemore wegen seiner Unterstützung für Palästina von der gemeinsamen Tour mit Ed Sheeran. Außerdem legte sich Paramore-Frontfrau Hayley Williams mit der US-Heimatschutzbehörde sowie dem ICE an.

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Quelle: METAL HAMMER.de