Kritik zu Generation Steel STEELMACHINE
Man kann es nur vermuten, aber irgendwelche Dramen müssen sich bei Generation Steel in den letzten zwei Jahren abgespielt haben. Denn obwohl sich die Band aus dem malerischen Mittelhessen dank Supportslots mit Landsmännern wie Iron Savior und internationalen Legenden wie Vicious Rumors innerhalb weniger Jahre gut in der Szene platzieren konnte, steht sie bei Album Nummer drei mit einem fast komplett neuen Line-up da. Nur Bandchef Jack The Riffer (ja, so nennt er sich wirklich) ist noch übrig – mit dem ehemaligen Running Wild-Gitarristen Thilo Hermann und dem schwedischen Sänger Micke Stark hat er aber durchaus solide Verstärkung gefunden. Leider hat das den Sound der Platte nicht unbedingt nach vorne gebracht. Der eröffnende Titel-Track erinnert an eine rumpeligere Variante von Grave Digger, die zwar eine knackige Hook hervorzaubert, sich aber in einem zu vollgepackten Arrangement verliert, in dem sich die einzelnen Elemente gegenseitig den Platz nehmen. Etwas melodischer geht es glücklicherweise bei ‘I Am The Storm’ zu, in dem die Jungs wieder ein gutes Gespür für Refrains beweisen. Auch das epische Power Metal-Stück ‘Island Of Tragedy’ fällt nicht nur wegen seiner achtminütigen Laufzeit, sondern auch durch sein vielseitiges Songwriting auf. Leider können nicht alle Tracks so überzeugen, sondern driften immer wieder in ähnlich überladene Nummern ab – hohes Tempo liegt der Band vielleicht nicht ganz so gut, wie sie es gerne hätte.
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Quelle: METAL HAMMER.de















