Disturbed sitzen auf einem neuen Album, verrät Dan Donegan
Das letzte Studioalbum von Disturbed ist 2022 erschienen. Nun machen sich die Nu-Metaller allerdings an die konkreten Pläne für den Nachfolger von DIVISIVE. Wie Gitarrist Dan Donegan im Gespräch mit The Rockpit ausplaudert, hat das Quartett den Longplayer sogar schon im Kasten. Demnach müssen alle Beteiligten nur noch die zugehörige Strategie zur Veröffentlichung aushecken. Die Gruppe visiert nächstes Jahr an.
Ab in die Pläneschmiede
„Wir haben definitiv noch eine Menge Material im Tresor“, offenbart der Disturbed-Musiker. „Dort liegt ein Album, für das wir den passenden Zeitrahmen auszutüfteln versuchen. […] Laut Plan soll es irgendwann im Jahr 2027 so weit sein. Ein genaues Datum haben wir noch nicht. […] Wir müssen erst noch mit unserem Management sprechen und uns diesen Schlachtplan zurechtlegen. Wir freuen uns jedenfalls sehr darauf!“
Darüber hinaus berichtet Donegan: „Wir haben das Album eingespielt. Tatsächlich fliege ich in ein paar Wochen nach L.A., um mich dort mit David [Draiman, Disturbed-Sänger] und Mike [Wengren, Schlagzeuger] zu treffen. Jetzt, da wir schon eine Weile mit diesen Ideen gelebt haben, werden wir das Material ein letztes Mal durchkämmen, um zu sehen, ob es noch etwas gibt, das wir nachbessern oder verändern wollen. Doch im Grunde lehnen wir uns nur zurück, hören, begutachten und nehmen es wahrscheinlich ein bisschen zu sehr unter die Lupe. Manchmal muss man einfach Abstand nehmen und die Finger davon lassen. Aber das ist sozusagen unser letzter Blick darauf, bevor wir die endgültige Ankündigung machen.“
Doch damit nicht genug: Dan referierte weiter über die musikalische Ausrichtung der Platte. „Für dieses kommende Album gibt es eine Menge typischer Disturbed-Dinge: Synkopen, Aggression, melodische Passagen sowie animalische Momente von David. Ich habe ihn zum Beispiel dazu gebracht, wieder seine Growls zu machen. Außerdem gibt es einige Old School-Elemente. Ich habe alte Demos und Riffs ausgegraben, die wir in den späten Neunzigern gemacht hatten. Oftmals versuche ich, solche Ideen wieder reinzubringen, ohne den anderen Jungs die Demos vorzuspielen.
Ich versuche einfach Riffs, die mir so lange im Gedächtnis geblieben sind, reinzuschmuggeln und möchte schauen, was wir heute mit frischen Ohren und neuen Ideen damit anstellen können. […] Und dann gibt es noch die Möglichkeit, mit ein paar Künstlern zu kollaborieren, die wir schon länger im Kopf haben. Zuvor haben wir das nie wirklich gemacht — abgesehen von Ann Wilson von Heart bei unserem letztem Album DIVISIVE. Das war das erste Mal, dass wir bei einem Studioalbum einen Gastbeitrag von außen hatten. Das hat aber alles noch nicht stattgefunden, und wahrscheinlich greife ich etwas zu weit vor. Aber wir haben es definitiv auf dem Schirm.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















