„Musik ist etwas sehr Magisches.“

Das komplette Interview mit Hatebreed findet ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Jamey, du hast FATAL PARADOX als eure bislang ignoranteste, härteste und höhlenmenschenartigste Platte ohne jegliche ­Melodien bezeichnet. Der Longplayer ist tatsächlich ­Hatebreed in Reinform. War das euer Ziel?

Jamey Jasta: Wir hatten sehr viele Songs. Bei der Auswahl haben wir uns immer wieder für die entschieden, die extrem ignorant, einfach dreckig und fies sind. Auch textlich gab es positive Stücke, die es nicht aufs Album geschafft haben. Wir werden wahrscheinlich schon bald ein weiteres Album nachlegen, denn das Ganze erinnert stark an die Zeit von PERSEVERANCE (2002), RISE OF BRUTALITY (2003) und SUPREMACY (2006). Damals hatten wir einen riesigen Fundus von Songs. Zum Beispiel hätten es ‘Defeatist’ und ‘To The Threshold’ fast schon auf RISE OF BRUTALITY geschafft.

Jetzt höre ich mir immer wieder vier oder fünf der Songs an, die es nicht auf dieses Album geschafft haben. Insgesamt habe ich noch Texte für 36 Songs in der Hinterhand. Und auf diesem Album sind zehn drauf, plus das Corrosion Of Conformity-Cover ‘Poison Planet’. Demnach hatte ich Lyrics für 46 Songs am Start. Wir hätten theoretisch vier Alben machen können. Aber das will man nicht zwingend. Man will zurückblicken und die besten Stücke auswählen. Manchmal kommen einem erst später gute Ideen, die einen Song noch besser machen. Genau so sind wir bei diesen zehn Songs vorgegangen. Keiner davon ist ein erster Entwurf. Wir haben von allen mehrfach Demos aufgenommen und sie immer weiter verbessert, härter und eingängiger gemacht.

Zerstörerische Sache

MH: ‘Make The Demons Obey’ ist ein Paradebeispiel für eure Art, Musik und Texte zu schreiben, denn ihr achtet penibel darauf, dass es immer eine Zeile gibt, die wie ein Mantra funktioniert.

JJ: Da der Rest des Albums ziemlich fies und aggressiv klingt, brauchten wir unbedingt einen positiven Song auf der Scheibe – oder zumindest einen, den man positiv interpretieren kann. Die Dämonen können eine Metapher für jedes Laster oder jede zerstörerische Sache im Leben sein, die man sich vom Leib halten und unter Kontrolle haben möchte.

MH: Songs, die einem Kraft geben, sind eines eurer Markenzeichen …

JJ: Musik ist etwas sehr Magisches. Sie kann einen in Trance versetzen. Aber wenn man sie jeden Abend singen muss, ist das echte Energie – diese Energie ist real. Man beschwört gewissermaßen etwas herauf. Deshalb will man sichergehen, dass man nichts sagt, was das Unterbewusstsein als zerstörerisch auffassen könnte.

Wie sich die Kompositionsmannschaft und der Songwriting-Prozess verändert haben, was hinsichtlich Chris Beattie noch im Argen liegt und wie schwer die Krankheit von Wayne Lozinak die Band getroffen hat, lest ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***
Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.musik-magazine.de/metal-hammer-kat/shop
***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Tony Iommi über das Leben nach Black Sabbath, sein neues Album FROM THE DARK und sein Soloschaffen: Lest die große Titelgeschichte in der aktuellen METAL HAMMER-Ausgabe 11/2026! Jetzt am Kiosk, in unserem Online-Shop und günstig im Abo.



Quelle: METAL HAMMER.de