Federico Gatti verlässt Wind Rose für „ein völlig neues Kapitel“

Zunächst als Live-Unterstützung, war Federico Gatti ab 2018 festes Mitglied bei Wind Rose. Nun muss sich die italienische Truppe nach einem trommelnden Ersatzzwerg umschauen. Wie die Band in den Sozialen Medien bekannt gab, gehen Wind Rose und Gatti fortan getrennte Wege.

Unterschiedliche Vorstellungen

In einem kurzen Statement heißt es: „Nach fast acht Jahren der Zusammenarbeit verlässt Schlagzeuger Federico Gatti Wind Rose. Dieser Abschied ist schlichtweg auf unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung zurückzuführen und erfolgt in einem Geist voller Dankbarkeit und Respekt.“

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Wer Gattis Nachfolge antritt, ist bislang nicht bekannt. Glücklicherweise kann sich die Formation um Frontzwerg Francesco Cavalieri mit der Suche etwas Zeit lassen, denn für dieses Jahr stehen zumindest keine Konzerte mehr an. Der nächste bestätigte Live-Termin ist erst im April 2027 beim Ragnarök Festival 2027 in Lichtenfels.

Andererseits ist es gut möglich, dass die Band derzeit an neuer Musik arbeitet. Immerhin ist das letzte Studioalbum TROLLSLAYER im Oktober 2024 erschienen. Bislang haben Wind Rose jedoch in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren ein neues Album herausgebracht. Die Zeit wäre also reif und vorhanden.

Federico Gatti hat derweil noch sein Engagement bei Ancient Bards und scheinbar weitere Projekte in Planung. In einem eigenen Post erklärt der Schlagzeuger: „Manchmal ist es einfach an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen, selbst wenn das vorherige ein großartiges war. Doch das ist nicht das Ende meiner Geschichte. Wenn überhaupt, fühlt es sich vielmehr wie der Anfang eines völlig neuen Kapitels an.“

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Da sich Gatti „viele eigene Dinge aufgebaut, neue Ideen entwickelt und mich sowohl als Musiker als auch als Mensch weiterentwickelt“ hat, sei es an der Zeit „diesen Dingen mehr Raum zu geben, neue Möglichkeiten auszuloten und herauszufinden, wohin sie mich führen können.“ Schließlich schreibt er: „Eine Tür mag sich schließen, aber unzählige andere öffnen sich. Ich werde nicht aus der Musikszene verschwinden. Ganz im Gegenteil: Ich bin bereit, wieder aktiv in die Musikszene einzutauchen, mich neuen Herausforderungen und Kooperationen zu stellen und alles, was ich bisher gelernt habe, in das einzubringen, was als Nächstes kommt.“

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Quelle: METAL HAMMER.de