Hilfsorganisation distanziert sich von Sharon Osbourne

Sharon Osbourne verkündete vergangene Woche in einem Instagram-Kommentar, dass sie an einer Anti-Immigrations-Demo des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teilnehmen würde. Nun hat die britische Wohltätigkeitsorganisation Centrepoint die Zusammenarbeit mit der Ozzy Osbourne-Managerin deswegen beendet.
Bedingungslose Unterstützung
Centrepoint unterstützen junge, obdachlose Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, indem sie ihnen Unterkünfte bieten. Osbourne war für eine Kampagne als Promi-Markenbotschafterin unterstützend tätig. In einem Statement gegenüber The Guardian lassen sie wissen: „Diese Sorte Veranstaltung geht nicht mit unseren Werten einher. Wir sind stolz darauf, junge Menschen zu unterstützen, egal, was ihr Hintergrund, ihre ethnische Zugehörigkeit oder ihre Religion sein mag.
Wenn wir wollen, dass junge Menschen in diesem Land Erfolg haben, müssen wir sicherstellen, dass es ihnen unsere Gesellschaft erlaubt, ohne Angst zu leben. Außerdem muss ihnen weiterhin der Zugang zu Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten gewährt sein, um Obdachlosigkeit hinter sich zu lassen“, so die Organisation.
Keine Zusammenarbeit mehr
Weiter bedankten sich Centrepoint bei Osbourne für die Unterstützung ihrer Omaze-Kampagne, bei der durch den Verkauf von Losen Geld gesammelt wurde. Zu gewinnen gab es ein Haus im Wert von 5 Millionen Pfund mit Blick auf den Lake Windermere sowie 250.000 Pfund zusätzlich.
Die Wohltätigkeitsorganisation lässt wissen: „Obwohl Sharon uns bei dieser Kampagne unterstützt hat und in diesem Zuge auch standardmäßig als Markenbotschafterin bezeichnet wurde, ist sie keine offizielle Botschafterin von Centrepoint und wir haben keine Pläne, in der Zukunft weiter mit ihr zusammenzuarbeiten.“
Politische Zugehörigkeit
Der rechtsextreme Tommy Robinson feierte dagegen Osbournes Unterstüzung und zelebrierte sie auf Instagram: „Bestätigt: Sharon Osbourne: ‚Wir sehen uns bei der Demonstration.‘ Die Königin des Rock hat auf meinen Instagram-Post geantwortet. Nachdem sie Jahre mitangesehen hat, wie sich Großbritannen verändert — im Besonderen ihre Heimatstadt Birmingham, steht sie jetzt auf!“
Dass sich die Witwe von Ozzy Osbourne politisch eher dem rechten Spektrum zuordnet, dürfte keine Überraschung sein. Schon im November sagte sie beispielsweise über den rechtspopulistischen US-Präsidenten Donald Trump, nachdem er ihr eine Beileidsbekundung zu Ozzys Tod geschickt hatte: „Er ist ein toller Typ, mit dem man sich gut unterhalten kann, und er ist mir immer mit Respekt begegnet.“ Außerdem fügte sie hinzu: „Er lebt nicht in seiner Blase. Er weiß, was auf den Straßen los ist. Dasselbe kann ich nicht über unseren Premierminister sagen. Also noch mal: Präsident Trump und Melania, ich danke euch.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















