Kritik zu Fake Names PUNK RUINS
Von all den Supergroups der jüngeren Zeit mit mehr oder weniger alternativem Punk-Aszendenten wie etwa L.S. Dunes oder – entfernter – The Limit erweisen sich Fake Names auf ihrem nun auch schon dritten Album abermals als die spannendste und vor allem eingängigste. Unterstützt vom neuen Schlagzeuger Mario Rubalcaba (Rocket From The Crypt) geben sich Refused-Sänger Dennis Lyxzén im Verbund mit den Gitarristen Brian Baker (Minor Threat, Bad Religion) und Michael Hampton (S.O.A) sowie Bassist Johnny Temple (Girls Against Boys) erneut als Fake Names die Ehre und präsentieren mit PUNK RUINS eine Platte, die sich keineswegs allein auf ihr namenstiftendes Genre beschränkt. Egal, ob harmonische The Knack-Kniffe, eine The Cure-inspirierte Basslinie, subtile Singalong-Einschübe oder Schatten aus der Hardcore Punk-Vergangenheit – Fake Names legen erneut eine Lässigkeit und melodische Leichtigkeit an den Tag, die andere Klar-Band-Namenträger vermissen lassen. Wie schon auf ihrem delektablen 2020er-Debüt ist die Band sogar so gut, dass sie erneut die eigentlich als Demo-Session geplanten Studioaufnahmen kurzerhand als vollwertiges Album veröffentlicht.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















