Kritik zu Movements HAPPIER NOW
Emotionale Texte, leicht weinerlicher Gesang, perlende Gitarrenmelodien: Das klingt fast nach schwarzem Eyeliner und fransig in die Stirn toupierten Haaren. Movements aus Kalifornien liefern mit HAPPIER NOW schon ihr viertes Album und schließen sich mit ihrer sehnsüchtigen Rock-Musik dem an, was man heute unter dem Genre Emo versteht. Sänger Patrick Miranda singt eher hoch, wie es für das Genre typisch ist. Der Unterschied zu klassischeren Emo-Bands ist, dass er eher selten schreit. Was in den frühen Zweitausendern noch als Post Hardcore galt, war mit Screams gespickt (La Dispute, Touché Amoré). Heute ist es die seichtere Indie Rock-Version davon. Trotzdem machen die Kalifornier ihre Sache sehr gut. Die Lieder sind mitreißend und ansteckend emotional. Schon der Einsteiger ‘Pulse’ definiert den eingängigen Ton der restlichen Platte. ‘Dissolve’, ‘Ill At Ease’ und ‘Live By The Sword’ bringen ein bisschen mehr Schwung in das Album, während ‘Back In My Ways’ und das Interludium ‘Spellbound’ für sachtere Momente sorgen. Produziert wurde HAPPIER NOW von Will Yip, der nicht nur schon lange mit Movements zusammenarbeitet, sondern mit Bands wie Citizen oder Circa Survive auch schon diverse andere Genre-Vertreter betreut hat. Es leben die Emos!
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Quelle: METAL HAMMER.de

















