Kritik zu Xorsist ABERRATIONS

Achtung, Frischfleisch aus Stockholm: Die zu Beginn ihrer Karriere von Sunlight Studio-Inhaber Tomas Skogsberg protegierten Jungspunde Xorsist haben erst 2020 zusammengefunden, wuchten mit dem von Unleashed-Gitarrist Fredrik Folkare produzierten, knapp 40-minütigen ­ABERRATIONS aber bereits ihr drittes Opus in voller Länge an die Oberfläche. Zu Hause sind Gründer Gustav Ryderfelt (Jahrgang 2005!) und seine Truppe im Old School Death Metal, den sie mit Growls aus zwei Kehlen und – abgesehen von kurzen Einspielern in ‘Rest Impending’, ‘Souls To Mourn’ und ‘Disbelief’ – im Gros unverstellt sowie durchaus gekonnt darbieten. Ihr tiefgestimmtes Wüten, Prügeln und Sägen durchbrechen Xorsist mit den besinnlichen Gitarreninstrumentalstücken ‘Draped In Sorrow’s Cloth …’ und ‘… And Aged In Embers’, aber auch Songs wie ‘His Shrouded Gaze’ oder ‘Memorial Cries’ beinhalten Phasen ganz ohne Gesang. Keine Genre-Innovation, sicher auch kein Fehltritt, aber ein hoffnungsvolles Signal: Der Untergrund lebt!

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Quelle: METAL HAMMER.de