„Wir würden das alle gerne fortsetzen.“

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Große Pläne
Es war eine Bodom-Show wie keine zuvor, das ist ohnehin klar. Es war aber auch eine Bodom-Show, die einen dezidiert oldschooligen Charakter hatte. Und das lag nicht nur an der Setlist, verrät Basser Henkka Seppälä. „Wir haben so viele Shows gegeben, dass Alexi die Songs live eigentlich nie zweimal gleich gespielt hat. Samy hingegen hat alles ganz bewusst so gespielt wie auf den Platten, um einen Unterschied zu machen. Das fühlte sich unheimlich erfrischend an. Wie vor zwanzig Jahren oder so.“ Das spürt man auch im Tavastia. Für viele hier ist es eine Zeitreise, einige jüngere Fans kamen sogar zum ersten Mal in den Genuss von Klassikern wie ‘Silent Night, Bodom Night’, ‘Warheart’, ‘Everytime I Die’ oder ‘Bodom After Midnight’.
„Diese Klassiker noch einmal live hören zu können – und das ausgerechnet in der Heimatstadt der Band vor einem komplett ausrastenden finnischen Publikum –, war einfach Wahnsinn“, bringt es Florian Milz, Betreiber des Labels Reaper Entertainment, bei dem ziemlich alle Bodom-Nachfolge-Bands unter Vertrag sind, auf den Punkt. Tränen fließen an beiden Abenden. Tränen der Trauer, aber auch der Freude. Es ist bewegend zu sehen, wie viel die Musik von Children Of Bodom den Menschen noch immer bedeutet. Viele Fans sind an beiden Abenden da, sind extra deswegen für das ganze Wochenende in die vereiste finnische Hauptstadt geflogen. Wenn schon Metal-Geschichte geschrieben wird, kann man das ruhig machen – zumal die beiden Shows die längsten Children Of Bodom-Konzerte aller Zeiten waren.
War’s das schon wieder?
Schlagzeuger Jaska Raatikainen: „Wir wussten, dass es an diesem Abend um Nostalgie geht, aber wir konnten neben all den Klassikern und Hits eben doch einige Überraschungen in das Set einbauen. Und Samy hat sich nicht einmal beschwert“, lacht er. ‘Bed Of Razors’ dürfte solch eine Überraschung gewesen sein, doch fairerweise muss man natürlich sagen, dass die Leute für die Hits kamen. Und sie haben diese Hits auch bekommen. Am Ende stellt sich natürlich nur eine Frage: War’s das schon wieder?
Die Band lächelt verstohlen, richtig sagen möchte aber niemand etwas. „Sagen wir mal so“, versucht sich Basser Henkka Seppälä: „Es hat uns total umgehauen, dass es so viel positives Feedback und so viele Anfragen auch außerhalb Finnlands gab. Offiziell bestätigt ist derzeit noch nichts, aber ich denke, ich kann sagen, dass wir das alle gerne fortsetzen würden. 2027 ist schließlich ein großes Jahr für uns.“ Und, mal ehrlich: Diese beiden Shows wurden ein Jahr lang geplant, sechs Monate lang tat Samy Elbanna nichts anderes, als die zwanzig Songs der Show jeden Tag zu spielen. Und das macht man nicht nur für zwei Auftritte in Helsinki.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















