Kritik zu Beseech FUTURE. PRESENT. PAST.
Unter einem Video auf YouTube fleht jemand die Band an: Bitte kommt zurück! Jahre vergehen, dann, vor ein paar Monaten, eine Antwort: Bald kommt ein Album! Wenn das mal nicht ein Comeback ist! Und es wirft uns direkt zwanzig Jahre zurück in die frühen Zweitausender, als Bands wie Type O Negative oder HIM die Welt regierten. Mit dem passenden Titel FUTURE. PRESENT. PAST. meldet sich eine Band zurück, die in genau dieser Zeit eben diese Art Musik produzierte – und um die es recht still geworden war in den letzten Jahren. Besonders cool und stimmungstechnisch sowie musikalisch besonders authentisch: Für ihre Rückkehr haben sich Beseech wieder beinahe in alter Besetzung zusammengefunden. Den Platz am Mikrofon neben Sänger Erik Molarin hat nun wieder Lotta Höglin eingenommen – die Sängerin, die auch schon vor der Auflösung 2006 Teil der Band gewesen ist und die zwischenzeitlich und für die Aufnahme der zehn Jahre zuvor erschienenen Platte MY DARKNESS, DARKNESS ersetzt worden war. Beseech klingen noch immer gut: schwere, volle, tiefe Gitarren-Riffs, melancholische Klaviertöne, langsames Schlagzeug, ein cooler Bass und die besonders tolle, tiefe Stimme Molarins, die mal im Vordergrund steht und mal perfekt mit Höglins heller Stimme harmoniert. Mit dabei sind weniger gitarrenlastige Songs wie ‘Future. Present. Past’ oder die Ballade ‘Still Lost’, die alleine Höglin gehört, aber auch etwas zum Mitnicken wie ‘You Bleed. You Dream. You Breathe.’ Und nicht nur musikalisch erinnert FUTURE. PRESENT. PAST sehr an die alten Werke der Band – auch das Album-Cover reiht sich passend in die Sammlung ein. Es scheint als habe die Band die Wünsche ihrer Fans erhört. Ziemlich cool!
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Quelle: METAL HAMMER.de

















