Kritik zu Flotsam And Jetsam RATS IN THE TEMPLE
Eine Neudefini-tion, die diesen Namen auch verdient hat: Vor zehn Jahren meldeten sich die US-Thrasher nach einer Durststrecke mit FLOTSAM AND JETSAM zurück – seitdem kommt das Schaffen der Mannschaft um den charakteristisch singenden Eric A.K. Knutson und Gitarrist Michael Gilbert einem wahren Siegeszug gleich. RATS IN THE TEMPLE, das fünfte Studiowerk in gut einer Dekade, führt diesen fort: Angepeitscht von Schlagzeuger Ken Mary beeindrucken Flotsam And Jetsam quasi durchgehend mit erbarmungslosem Tempo und viel Aggressivität, aber auch schwer melodischer, teils überlegener Gitarrenarbeit (man höre ‘Rats In The Temple’, ‘Her Blood Your Pain’ oder ‘Anthem For The Broken’). Zusätzliche Energie bringen Gangshouts in ‘Damnation’ und ‘Blame The Knife’ ein. Statt Atempausen inkludiert die Band kleine Einleitungen, die schon bald im Gebretter untergehen: ‘Harvesting The Hate’ und den Titel-Track leiten Orchestrationen ein, ‘The Edge Of Nowhere’, ‘Last Rites’ und ‘Not Goin’ Down That Way’ kurze Intros. Das einzige etwas zurückhaltendere Stück ist ‘A Taste For War’. Insgesamt vermittelt der 56-Minüter einen atemlosen Eindruck und hält selbst eingeschworene Thrasher derart auf Trab, dass kaum Zeit zum Luftholen bleibt. „Last rites, the train is coming“? Von wegen! Im November versohlen Flotsam And
Jetsam das METAL HAMMER PARADISE – angesichts dieses Old School-Vorzeigewerks ein echter Pflichttermin.
***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***
Quelle: METAL HAMMER.de

















