Kritik zu Revel In Flesh FLESH FOR THE KULT OF DEATH
Nachdem Ralf „Haubersson“ Hauber 2024 von seinen Mitmusikern verlassen worden war und eine Pause angekündigt hatte, schien Revel In Fleshs Zukunft ungewiss. Sieben Jahre nach THE HOUR OF THE AVENGER reist der Gründer und Frontmann auf FLESH FOR THE KULT OF DEATH nun endlich mit neuen Kollegen weiter – und gleichzeitig in die Vergangenheit: Revel In Flesh nennen Album Nummer sechs eine „kompromisslose Rückkehr zu den eigenen Wurzeln“. Das dürfte all jene freuen, die sich Anfang der 2010er-Jahre wegen ihrer reinheitsgetreuen Interpretation schwedischen Death Metals in die Baden-Württemberger verliebt haben. Schon der Titel-Song serviert Elchtod auf die Zwölf. ‘Pool Of Blood’ treibt das Tempo hoch, ‘The Graverobber’ knackt Köpfe in bester Edge Of Sanity-Manier, während sinistre Melodien und Haubers Horrorlehrbuchgesang ‘Hellhole’ und ‘Tombstalker’ verdunkeln. Die aktuelle Besetzung bringt aber nicht nur essenzielle Stilmittel und Gerätschaften wie das HM-2-Pedal mit. Abseits fauliger Riffs und sägender Leads setzen die Äxte auch Genre-fremde Akzente: ‘Bodybag Inferno’ verbindet treibende Attacken mit rockigen Soli, ‘Death Kult Maniacs’ lässt ein Wah-Wah aufjaulen, und ‘Priest Of Flesh’ verneigt sich vor – klar! – Judas Priest. Zum Abschluss sorgt die Crowbar-Interpretation ‘All I Had (I Gave)’ für einen gewohnt geschmackssicheren Blick über den Tellerrand. Gratulation zur starken Rückkehr!
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Quelle: METAL HAMMER.de
















