Kritik zu Bees Made Honey In The Vein Tree IN BETWEEN STRIDES
Einen längeren Namen hätten sich Bees Made Honey In The Vein Tree wohl nicht aussuchen können. Ähnlich langatmig ist auch ihr neues Album IN BETWEEN STRIDES, das zwar nur fünf Songs enthält, von denen jedoch schon drei über neuneinhalb Minuten aufweisen. Die Platte fängt langsam und mit einem beinahe jazzigen Rhythmus an. ‘Departure’ liefert ein atmosphärisches Intro, das wie dichter Nebel vor sich hinwabert. Frontmann Simon Weinrichs Stimme erinnert etwas an den sachten Gesang von Radiohead-Sänger Thom Yorke, jedoch ohne dessen ewige Melancholie. Auch die restlichen Lieder haben ein ähnlich träges Tempo drauf, dank welchem besonders die schweren Doom-Riffs zum Vorschein kommen. Obwohl das Album an verschiedenen, ungewöhnlichen Orten aufgenommen wurde (in einem „höhlenartigen“ Keller, einem Wintergarten, ihrem Proberaum und auf einer Bühne), hört man die verschiedenen Aufnahmeumstände jedoch nicht heraus. Die Stuttgarter Band punktet mit ihrer sauberen Produktion, die dem Album nicht alle Ecken und Kanten genommen hat. Die Musik wirkt stattdessen handgemacht und natürlich und verliert sich nicht im Ambient-Anspruch der Platte.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















