Witwe Sharon besucht jeden Tag sein Grab
Wer seinen Lebensgefährten verliert, knabbert ewig an jenem Verlust. Sharon Osbourne hat in einem aktuellen Interview mit der BBC Einblick in ihrer Seelenleben nach dem Tod ihres Mannes Ozzy Osbourne gegeben. Demnach geht die 74-Jährige davon aus, dass sie die Abberufung des „Fürsten der Finsternis“ nie überwinden wird. Außerdem plauderte die Moderatorin aus, dass sie jeden Tag die letzte Ruhestätte ihres Gatten aufsucht.
Kein weiter Weg
Zunächst stellte Sharon klar: „Es kam für mich überhaupt nicht infrage, Ozzy auf einem öffentlichen Friedhof beizusetzen. Ich habe gesehen, was anderen Menschen in der Öffentlichkeit widerfährt. Dort findet man keinen Frieden, weil die Leute kommen und ihrem Gedenken Ausdruck verleihen wollen. Das hört nie auf – und ich wollte, dass Ozzy zur Ruhe kommt und einfach nur für sich sein kann.“ Anschließend kam die Frage auf, ob sie ihn oft besucht: „Natürlich, jeden Tag. Ich kann ihn von meinem Fenster aus sehen.“ Und Sharon spricht in ihren Gedanken regelmäßig mit ihrem Gemahl.
Darüber hinaus rekapitulierte Sharon jenen verhängnisvollen Tag, an dem Ozzy Osbourne für immer die Augen schloss. Die Black Sabbath-Legende wachte am 22. Juli 2025 früh auf und begab sich nach unten für seinen morgendlichen Sport. Kurz darauf hatte der 76-Jährige einen Herzinfarkt. Sogar ein Rettungshubschrauber flog herbei, doch die Sanitäter konnten nichts mehr für ihn tun.
Damit leben lernen
„Ich habe geschlafen“, berichtet Sharon. „Wir hatten in der Nacht miteinander gesprochen. Ozzy war nachts aufgewacht und hatte mich gebeten, ihn zwei Mal zu küssen, was ich auch getan habe. Dann sagte er: ‚Halt mich, halt mich fest!’ Und das habe ich gemacht. Das Nächste, an was ich mich erinnern kann, ist, dass es früher Morgen ist, und jemand ins Zimmer rennt und ruft: ‚Komm jetzt runter!’ Also rannte ich hinunter – und das war’s.“
Außerdem geht die Geschäftsfrau davon aus, dass sie für immer um Ozzy Osbourne trauern wird: „Man hat die Liebe seines Lebens verloren. Da wacht man nicht einfach eines Morgens auf und denkt sich: ‚Mir geht’s jetzt gut. Ich bin geheilt.‘ Man kommt nie darüber hinweg. Doch man lernt, damit zu leben — und genau das versuche ich. Man hat also die Wahl: Entweder man bleibt in einem Zimmer sitzen und kommt nicht mehr heraus, oder man akzeptiert es und freundet sich damit an.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















