Alissa White-Gluz: Dragonforce-Songs sind eine Herausforderung

Seit ihrer Trennung von Arch Enemy tanzt Alissa White-Gluz auf einigen Hochzeiten gleichzeitig: in ihrer eigenen Band Blue Medusa, mit Gastauftritten auf diversen Festivals (unter anderem Rock am Ring und kürzlich beim Wacken Open Air), und am überraschendsten Dragonforce. Was ihr letztere Zusammenarbeit bringt, erzählt sie im Interview mit Paolo Phoenix von Magenta TV.
Künstlerische Erfüllung
Auf die Frage, wie sie es überhaupt schafft, all ihre Projekte mit jeweils derselben Hingabe zu betreuen, antwortet sie: „Viele Künstler haben diese kreative Kraft, die sie irgendwie loswerden müssen. Es macht Spaß, das über verschiedene Projekte zu tun.
Mein Soloprojekt ist einfach nur ich. Alles, was ich tue, macht mir Spaß und erfüllt mich künstlerisch. Deswegen mache ich auch all diese Kollaborationen. Auf Blue Medusa liegt mein Hauptfokus. Das ist meine Leidenschaft. Das ist die Band, die ich immer haben wollte, weswegen ich all meine Energie und Detailverliebtheit dort reinstecke“, erklärt die Sängerin.
Eine Ehre
„Mit Dragonforce zu singen, die fantastische Legenden, super nette Leute und großartige Musiker sind, ist einfach eine Ehre. Ich bin froh, das auch noch zu tun. Mein Fokus und meine Leidenschaft sind jedoch nach wie vor bei Blue Medusa“, betont White-Gluz.
Die Zusammenarbeit mit Dragonforce mag musikalisch zunächst ungewöhnlich für Alissa White-Gluz erscheinen, doch die Frontfrau findet auch in rasantem Power Metal Erfüllung, wie sie erzählt. Sie sagt: „Dragonforce sind unfassbar energetisch, und das ist für mich als Performerin sehr wichtig. Ich mag es, mit dieser energetischen Musik aufzutreten.
Passt wie angegossen
Die Energie kann in dem Fall aus der Stimmung kommen, dem Tempo oder der Tonlage – das ist immer unterschiedlich. Es macht Spaß mit Dragonforce aufzutreten. Zufällig sind die Songs auch in einer sehr bequemen Tonlage für mich, deswegen ist es umso schöner, ihre Songs zu singen. So kann ich einen Teil meiner Stimme ausdrücken, den ich schon sehr lange nutzen will“, schwärmt die Sängerin.
Trotzdem nimmt sie Dragonforce nicht auf die leichte Schulter. Sie erklärt, was sie meint: „Beispielsweise bin ich sehr großer Fan vom Musiktheater. Wenn ich Dragonforce-Lieder singe, habe ich das Gefühl, meine Musical-Stimme zu nutzen, weil die Musik natürlich sehr episch ist. Das ist stimmlich herausfordernd, besonders, was Atemtechniken und Tempo angeht. Aber das ist etwas, worin ich besser werden will. Ich möchte das üben können. Jetzt habe ich einen Grund dazu.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















