Das große Finale wird viel kleiner als geplant
Ende 2023 haben Sepultura das Ende ihrer Karriere bekanntgegeben – jedoch nicht, ohne sich gebührend von ihren Fans zu verabschieden. Seither befinden sich Andreas Kisser und Co. auf ausgiebiger Abschiedstournee. Das finale Konzert findet am 7. November 2026 in São Paulo statt. Ursprünglich sollte die Show in der Mercado Livre Arena Pacaembu stattfinden, doch laut einer Ankündigung von Live Nation Brazil wurde der Veranstaltungsort in eine kleinere Location verlegt.
Klein, aber fein
Die Mercado Livre Arena Pacaembu war im Lauf der Jahre ein bedeutender Auftrittsort für Sepultura, zumal die Band auf der Praça Charles Miller – dem öffentlichen Platz direkt vor dem Stadiongelände – eines ihrer bis heute legendärsten Konzerte gab. Während die Arena rund 26.000 Zuschauern Platz bietet, fasst der neue Veranstaltungsort, die Suhai Music Hall, nur etwas mehr als 9.000 Personen.
Als Supportacts für das Abschiedskonzert sind Sacred Reich, Krisiun sowie die Metal-Supergroup Metal Allegiance vorgesehen – Letztere besteht aus Gründer Mike Menghi sowie Mike Portnoy (Dream Theater), Chuck Billy und Alex Skolnick (Testament), Troy Sanders (Mastodon) und Phil Demmel (Ex-Machine Head). Alle genannten Bands haben ihre Teilnahme am neuen Veranstaltungsort bereits bestätigt. Tickets, die für den ursprünglichen Veranstaltungsort gekauft wurden, behalten ihre Gültigkeit für die neue Location. Wer den neuen Termin nicht wahrnehmen kann, erhält auf Anfrage eine Rückerstattung.
Gründe für den Umzug sind bislang nicht bekannt. Jedoch brodelt die Gerüchteküche. Aufgrund des bereits drei Jahre andauernden Abschieds vermuten einige Fans, dass der Vorverkauf für die große Arena nicht wie gewünscht verläuft. Zudem hat Andreas Kisser kürzlich in einem Interview mit Jaimunji eine künftige Reunion nicht ausgeschlossen.
„Es spielt keine Rolle, ob die Auflösung für immer ist oder ob wir zurückkehren werden. Wichtig ist, dass wir jetzt aufhören. Wir brauchen diese Pause, denn wir richten alles danach aus. Wir brauchen Zeit, um uns in eine andere Richtung zu orientieren“, meint der Gitarrist und betont, dass Sepultura als Band nicht sterben. „Was die Zukunft angeht: Damit werden wir uns befassen, wenn sie kommt.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















