LaRocques Austritt war „ein schleichender Prozess“
Ende Juli vermeldeten King Diamond und Gitarrist Andy LaRocque ihre einvernehmliche Trennung. Während andere Musiker kamen und gingen, bildeten der Gitarrist und der Sänger über vier Dekaden die Konstante der Band. Entsprechend viel verbindet die beiden bis heute. Auch wenn sie keine Band-Kollegen mehr sind, scheint die Freundschaft zwischen dem King und LaRocque ungebrochen.
Ein schleichender Prozess
Das bekräftigt King Diamond im Gespräch mit Metal Injection. „Wir sind definitiv nach wie vor befreundet. Das wird sich auch nie ändern. Ich glaube, es war ein schleichender Prozess, bei dem sich die Wege schon eine Weile in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.“ Schließlich sei der Punkt gekommen, an dem sich etwas ändern musste. Zumal sich der Gitarrist auch mehr Lex Legion widmen wollte.
Was die Entscheidung betrifft, so erklärt der Frontamnn, dass die Trennung von LaRoque nicht plötzlich erfolgte, sondern sich über Jahre hinweg angebahnt hatte. „Wir wussten es ja – auch wenn die eigentliche Entscheidung innerhalb von zwei Tagen fiel. Es hatte sich schon länger abgezeichnet. Es lag nicht an einer einzelnen Sache oder daran, dass jemand dies oder jenes gesagt oder getan hätte. So war es nicht. Es war eher ein Prozess, bei dem man sich hier und da ein Stück voneinander entfernte.“
Bis zum Schluss
Mit dem Abschied von Andy LaRocque gaben King Diamond und seine Band sogleich einen Nachfolger bekannt. Kein Geringerer als der Gitarrenvirtuose Gus G., der einst durch sein Engagement bei Ozzy Osbourne bekannt wurde, hat die Nachfolge an der Lead-Gitarre angetreten. Allerdings hatte der King bis dato noch nie von dem Gitarristen gehört, wie er gesteht. Erst Hank Shermann (Mercyful Fate–Gitarrist) und Brian Slagel (Gründer und CEO von Metal Blade Records) machten ihn auf den Griechen aufmerksam.
„Als wir uns weiter darüber unterhielten und alles besprachen, fing ich an, mir seine Sachen anzuhören, und natürlich wurde mein Interesse geweckt. Er war die erste Person, die wir in diesem Zusammenhang in Betracht zogen.“ Dann sei alles recht schnell gegangen. Nicht mal ein Vorspielen habe stattgefunden. Da es künstlerisch und zwischenmenschlich passt, hoffen alle, dass Gus G. solange in der Band bleibt, „bis wir irgendwann nicht mehr spielen.“ Zum Schluss erklärt King Diamond noch, dass er sowohl mit dieser Band als auch mit Mercyful Fate in den letzten Zügen der jeweils kommenden Alben ist.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















