William Shatner holt Queen-Ikone Brian May für sein Metal-Album
William Shatner hat bekanntlich ein Heavy Metal-Album in der Pipeline. Die ‘Star Trek’- und ‘Raumschiff Enterprise’-Legende hat dafür schon zahlreiche renommierte Musiker aus dem Rock- und Metal-Bereich gewinnen können. Nun macht der 95-Jährige weiter mit dem Namedropping. So hat der Schauspieler keinen Geringeren als Queen-Gitarrist Brian May für sein Projekt — genauer gesagt einen gemeinsamen Song — verpflichtet.
Es matcht
Neben den unbestreitbaren musikalischen Qualitäten von May begeistert William Shatner noch eine weitere Eigenschaft des Lockenkopfs. „May ist natürlich die perfekte Besetzung für dieses Projekt“, lässt der Science-Fiction-Star verlauten. „Obwohl er vor allem für seine Musik bekannt ist, gilt er auch als Großbritanniens berühmtester Astrophysiker. Schon als Student war May von der Erforschung der Sterne fasziniert und erhielt das Angebot, dem Team des weltberühmten Jodrell-Bank-Observatoriums in England beizutreten. Damals lehnte er jedoch ab.
Er wollte die Band, die er kurz zuvor mit dem Schlagzeuger Roger Taylor gegründet hatte (seinerzeit unter dem Namen Smile bekannt, aber dazu bestimmt, eines Tages als Queen Weltruhm zu erlangen), nicht verlassen. Dennoch promovierte er 2007 in Astrophysik, arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ‚New Horizons’-Pluto-Mission der NASA mit und war Mitbegründer der Aufklärungskampagne ‚Asteroid Day’. Zudem wurde ein Asteroid nach ihm benannt — genau wie bei William Shatner: Hier trifft Asteroid 52665 Brianmay auf Asteroid 31556 Shatner.“
Feuer, Präzision, Chaos
Konkrete Details zur Kollaboration will Shatner noch nachreichen. Allerdings spielt May gewiss Gitarre auf dem Track, darüber mischt der Brite das Stück zudem ab. Für seinen Heavy Metal-Longplayer hat sich William „35 sorgfältig ausgewählte Metal-Ikonen“ an Bord geholt. Mit von der Partie sind unter anderem bislang Judas Priest-Frontmann Rob Halford, Disturbed-Bassist John Moyer, der ehemalige Slayer-Schlagzeuger Dave Lombardo sowie Scorpions– und Ex-Motörhead-Drummer Mikkey Dee.
Obgleich noch kein konkretes Veröffentlichungsdatum feststeht, soll die Scheibe noch 2026 erscheinen. Darauf will der Kanadier „zu gleichen Teilen Donner, Theater und furchtlose Experimente“ präsentieren. Zuvor hatte die umtriebige Persönlichkeit schon mit illustren Rockern wie Zakk Wylde (Ozzy Osbourne), Ritchie Blackmore, Edgar Froese (Tangerine Dream), Wayne Kramer (MC5) und Henry Rollins (Black Flag, The Rollins Band) kollaboriert.
Der Ansatz von William Shatner war dabei, seine Spoken Words mit cineastischer Atmosphäre zu verbinden. „Dieser neue Longplayer erhöht das Risiko sogar noch mehr: Mehr Künstler, mehr Verzerrung, mehr Theater — und ein härterer Aufschlag.“ Weiter gibt Shatner zu Protokoll: „Im Metal konnte die Vorstellungskraft schon immer laut werden. Diese Platte ist eine Versammlung von Kräften — jeder Künstler bringt sein Feuer, seine Präzision, sein Chaos. Ich habe sie auserkoren, weil sie etwas zu sagen haben. Und Metal erfordert Ehrlichkeit.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















