Die Metal-Alben der Woche vom 28.08. mit Mastodon, Flotsam And Jetsam u.a.

Mastodon
Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu MARROW DEEP
Obgleich Brent Hinds natürlich vom Gefühl her immens fehlt, vermisst man den liebenswerten Chaoten in musikalischer Hinsicht überhaupt nicht. Nachfolger Nick Johnston kredenzt Lead-Gitarren-Parts, die Brents Spiel in nichts nachstehen. Nach dem vergleichsweise bedächtigen HUSHED AND GRIM kommt MARROW DEEP zudem als klassisches Mastodon-Werk daher, auf dem es wieder mehr zur Sache geht. Welch herrlicher Neuanfang! Lothar Gerber (6 Punkte)
Im ersten Moment sperrt sich MARROW DEEP ganz schön – Mastodon haben inhaltlich wie musikalisch einfach zu viel zu verarbeiten. Es lohnt sich, dranzubleiben, sich ‘Golden Spires’ und seinen wütenden Riffs, den Prog-Eskapaden von ‘Your Ghost Again’, den in ‘Moth And Bone’ offengelegten Emotionen und den außerweltlichen Melodien eines ‘In The Ruins’ hinzugeben. Doch, Vorsicht: So schnell lassen sie einen nicht mehr los! Sebastian Kessler (5,5 Punkte)
Fünf Jahre nach HUSHED AND GRIM, auf dem Mastodon den Tod ihres geliebten Managers Nick John verarbeiteten, legen die Giganten wieder ein Traueralbum vor. MARROW DEEP ist ihr erstes Werk ohne Brent Hinds nach dessen Ausstieg und Tod 2025. Schnell wird klar, dass auf dieser Platte noch einige Trauerarbeit stattfindet. Bestes Beispiel: ‘Your Ghost Again’, das Hinds auch bei Live-Auftritten gewidmet wird. Trotz allem (oder deswegen?) ein starkes Album. Helen Lindenmann (5,5 Punkte)
Seit dem ersten Treffen mit der Band vor über zwanzig Jahren liebe ich Mastodon und auch viele ihrer Alben, allen voran natürlich LEVIATHAN (2004). Die Liebe ist ein wenig erkaltet nach den Querelen vor Brents Tod, und eigentlich wollte ich Mastodon nicht mehr wirklich mögen. Doch die Trauerarbeit, die sie mit MARROW DEEP leisten und wie sie die schwierige Situation der letzten zwölf Monate in positive Energie umsetzen, ist einzigartig und rührt mich zu Tränen. Das nennt man einen zweiten Frühling. Thorsten Zahn (6 Punkte)
Flotsam And Jetsam
Angepeitscht von Schlagzeuger Ken Mary beeindrucken Flotsam And Jetsam quasi durchgehend mit erbarmungslosem Tempo und viel Aggressivität, aber auch schwer melodischer, teils überlegener Gitarrenarbeit. (Review hier lesen)
Kamelot
DARK ASYLUM führt durch eine gespenstische Anstalt, deren Gewölbe sich in Wort und Klang mystisch, märchenhaft und schillernd öffnen. (Review hier lesen)
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Quelle: METAL HAMMER.de
















