Punk-Ikone Cheetah Chrome ist verstorben

Cheetah Chrome starb am Sonntag, den 13. September 2026 im Alter von 71 Jahren. Die Todesursache des Dead Boys-Gitarristen ist zunächst noch unklar. Dead Boys veröffentlichten ein Statement auf ihren Sozialen Medien: „Mit unendlicher Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Freundes und Band-Kollegen Cheetah Chrome bekannt.“

Bandkollegen nehmen Abschied von Cheetah

Cheetahs Band-Kollegen würdigen das große Vermächtnis ihres Gitarristen: „Cheetah war ein echtes Original, ein Architekt der Punk Rock-Bewegung. Ein Ein-Mann-Wirbelsturm, der mit seinen wilden Gitarren-Riffs und seiner manischen Energie die Musiklandschaft aufmischte. Doch abgesehen davon war Cheetah auch einfach ein unglaublich lieber Kerl, der den Rock’n’Roll liebte.

Dead Boys reagierten mit bewegenden Worten auf den Tod des Gitarristen und richteten sich zugleich mit einer Bitte an die Öffentlichkeit. “Wir sprechen Cheetahs Familie, seinen Freunden und Fans auf der ganzen Welt unser tiefstes Beileid aus. Seine Musik lebt weiter und wird auch künftige Generationen inspirieren. Wir bitten in dieser schweren Zeit um Wahrung der Privatsphäre“, heißt das Statement weiter.

Cheetah Chrome und die Geburtsstunde des Punk-Klassikers

Cheetah Chrome prägte den Sound des Punk bereits mit seiner Vorgänger-Band Rocket From The Tombs. Er gründete die Punk Rock-Band 1974 gemeinsam mit David Thomas und Peter Laughner (später Pere Ubu).

Mit Rocket-Schlagzeuger Johnny Blitz und Frontmann Stiv Bators startete er mit Dead Boys ein neues Projekt. Ihr 1977 erschienenes Debütalbum YOUNG, LOUD AND SNOTTY avancierte zum Punk-Klassiker.

Das Album belegte Platz 7 bei der Leserumfrage des amerikanischen Rolling Stone zu den „10 besten Punk Rock-Alben“ in 2016. Der Song ‘Sonic Reducer’ entwickelte sich zur Punk-Hymne.

Von den wilden Zeiten des frühen Punk zur Solo-EP

Dead Boys wurden zu einer festen Größe im New Yorker Club CBGB. CBGB war ein ikonischer Musikclub in New York City und galt als die wichtigste Heimat des Punk Rock. Die Band gehörte zur ersten Welle des Punk und galt vielen als eine der wildesten und kontroversesten Gruppen jener Ära. Trotz eines Vertrags mit dem Majorlabel Sire löste sich die Band bereits 1979 wieder auf.

Im Jahr 2010 veröffentlichte Cheetah seine Autobiografie ‘Cheetah Chrome: A Dead Boy’s Tale From The Front Lines Of Punk Rock’ und übernahm die Position des Creative Directors bei dem in Nashville ansässigen Label Plowboy Records. Die Firma veröffentlichte 2013 seine erste Solo-EP mit dem Titel SOLO.

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Quelle: METAL HAMMER.de