Kritik zu Saturna LIGHT AND SHADOW
Nachdem ihr letztes Album ein Achtungserfolg in den amerikanischen Doom-Charts gewesen ist, melden sich Saturna drei Jahre später mit ihrem neuen Werk LIGHT AND SHADOW zurück. Die Katalanen fahren einige harmonische Gitarren-Parts im Stil von Queen und Thin Lizzy auf, während man Sänger James Vieco einen leichten Ozzy-Einschlag nicht absprechen kann. Produktionstechnisch bleiben Saturna etwas hinter den Erwartungen zurück – zu oft kann man während der 13 Nummern eine gewisse Drucklosigkeit wahrnehmen. Hälfte eins des Albums birgt dabei keinerlei herausstechende Glanzmomente, vielmehr fallen eher die häufig langen Intros auf. Das ändert sich allerdings im zweiten Abschnitt, in dem deutlich flottere, engagiertere Stücke zu Hause sind. ‘So Long’ entfernt sich etwas vom heimischen Stoner-Doom-Metier und lässt mehr Blues durchscheinen. Highlights sind die härteste Nummer ‘No Questions’ sowie das an die frühen, rockigeren Sabbath-Songs erinnernde ’Up For The Ride’. Der Qualitätsanstieg der späteren Titel ist nicht zu leugnen, sodass ein eher verhalten gestartetes Album die Band zum Ende hin doch glänzen lässt. Mit etwas Wucht im Mix hätte trotzdem deutlich mehr herausgeholt werden können, wodurch das volle Potenzial leider nicht ausgeschöpft wird.
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Quelle: METAL HAMMER.de









