„Ich würde nichts von vornherein ausschließen.“

Das komplette Interview mit Nickelback-Bassist Mike Kroeger findet ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
METAL HAMMER: Mike, ihr habt euch für EVERYTHING UNDER THE SUN mehr Zeit genommen als für frühere Alben. Was hört man einer Platte an, die ohne den üblichen Zeitdruck entstanden ist?
Mike Kroeger: Während COVID haben wir gelernt, dass es gut ist, sich Zeit zu nehmen und auch einmal eine Pause einzulegen. Eine Weile zu verschwinden, kann etwas Positives sein. Man gibt allen die Möglichkeit, durchzuatmen und sich ein bisschen von allem zu erholen. Es ist jetzt aber nicht so, als wäre daraus CHINESE DEMOCRACY geworden – so lange haben wir dann doch nicht gebraucht. (lacht) Wir waren einfach nicht so schnell wie sonst. Mir hat diese Arbeitsweise sehr gefallen. Mit Plattenfirmen haben wir erst gesprochen, nachdem es komplett fertig war. Ich würde sehr dafür plädieren, dass wir das künftig immer so machen.
Erkundungen
MH: Chad hat EVERYTHING UNDER THE SUN als ein Album beschrieben, das jede Seite von Nickelback zeigt. Diskutiert ihr nach all diesen Jahren noch darüber, was nach Nickelback klingen darf und was nicht?
MK: Ich würde nichts von vornherein ausschließen. Wir erkunden sehr gerne unterschiedliche Stile, Sounds und Ideen. Deshalb weiß ich nicht, was nicht nach uns klingt oder was wir nicht machen sollten. Im Lauf unserer Karriere haben wir sehr unterschiedliche Sachen ausprobiert. Und das werden wir auch weiterhin tun.
MH: Du hast nie einen Hehl daraus gemacht, dass es dir musikalisch kaum hart genug sein kann, Bands wie Meshuggah gehören zu deinen Favoriten. Wie oft musst du die anderen Jungs davon überzeugen, einen Nickelback-Song noch härter zu machen?
MK: Ich mag unsere harten Sachen tatsächlich lieber als unsere Balladen. Wir haben alle Metal in unserer DNS. Wenn jemand im Studio sagt: „Hey, lass uns das tiefer stimmen und diese Stelle noch massiver und härter machen“, dann gibt es darüber keinen Streit. Im Gegenteil.
Schwer und groß
MH: Gibt es auf dem neuen Album einen bestimmten Bass-Sound oder Bass-Part, auf den du besonders stolz bist?
MK: Der Bass in den Refrains von ‘Bones For The Crows’ verkörpert eine coole rhythmische Qualität, die mir sehr gefällt. Ich konnte damit den Gitarren-Part hervorheben und gleichzeitig mit dem Gesang arbeiten. Als Bassist sehe ich meine wichtigste Aufgabe darin, dafür zu sorgen, dass die Band schwer und groß klingt, gleichzeitig aber den Gesang zu unterstützen und hervorzuheben. Vor dieser Herausforderung stehe ich auf jedem Album. Ich mag außerdem sehr, wie sich ‘Bottled Dreams’ anfühlt. Den Song finde ich wirklich gut.
Wie und warum Mike zum Bassisten wurde, wie viel selbst Erlebtes in ‘If I Don’t Go’ steckt und wie sehr positive sowie negative Kritik ihn persönlich weitergebracht haben, lest ihr in der METAL HAMMER-Novemberausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
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Quelle: METAL HAMMER.de
















