Kritik zu Windwaker SMILE, YOU’RE ON CAMERA
SMILE, YOU’RE ON CAMERA ist ein Album, das manch einen Old School-Metal-Fan direkt ins Grab schicken dürfte. Auf der Platte ist es Windwaker jedoch ziemlich egal, was etwas im Metal zu suchen hat und was nicht. Rap, Pop, Synths, butterweicher Klargesang und Screams werden durcheinandergeworfen, Breakdowns kommen sowieso noch dazu. Erstaunlich ist weniger, dass hier viel passiert, sondern dass das Ganze nicht komplett auseinanderfliegt. ‘Click’ und ‘DNA’ machen vor, wie gut diese Mischung funktionieren kann. ‘Burn’ setzt noch einen drauf und bringt gefühlt alles unter, was die Gruppe stimmlich anzubieten hat. Allerdings glückt nicht jeder Versuch: ‘Low’ startet spannender, als es der etwas platte Refrain vermuten lässt, und bei ‘Loser’ ist der Einfluss von Bring Me The Horizons POST HUMAN: NEX GEN-Ära (2024) kaum zu überhören. Dafür haben Windwaker kein Problem damit, mit ‘Wait For Me’ oder ‘Some Days’ plötzlich komplett runterzufahren oder bei ‘Overlord’ ordentlich aufzudrehen. Wer also nach drei Songs glaubt, Windwaker durchschaut zu haben, dürfte spätestens beim nächsten wieder eines Besseren belehrt werden.
***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***
Quelle: METAL HAMMER.de

















