Kritik zu Viper Queen MUNICH CITY NIGHTS
Die Heimatverbundenheit wird direkt beim Albumtitel klar: Viper Queen setzen ihrem Herkunftsort München auf ihrem Debüt ein Denkmal. Schon das Album-Cover versprüht pure Achtziger-Nostalgie und mimt das optische Pendant zum Sound der neun Tracks. Tanzbarer Heavy Rock mit ‘Undercover Lover’ findet hier ebenso Platz wie die an Western-Filme erinnernde Nummer ‘Surrender To The Bite’. Das Potenzial ist hör- und spürbar, jedoch fehlt an manchen Ecken und Enden der letzte überzeugende Druck aus den Boxen. Stimmlich wird solide abgeliefert, etwas mehr Elan und Wille würde die Songs trotzdem deutlich aufwerten. Richtig an Fahrt nimmt die Truppe im letzten Drittel auf und feuert ihre drei stärksten Nummern ab. Qualität wie bei ‘Black Thunder’ und ‘Lifetime Rebel’ hätte man sich vom Start des Albums an gewünscht, gewinnt doch die Songwriting-Finesse hier deutlich an Umfang. Das vermutlich beste Riff hört man bei ‘Call Of The Viper’, welches die durchweg sehr gelungene Gitarrenarbeit des gesamten Albums hervorhebt. Viper Queen machen ihr Potenzial auf der ersten Veröffentlichung deutlich und legen einen vernünftigen Grundstein für zukünftige Hard Rock-Abende in nostalgischer Atmosphäre.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















