Kritik zu Queens Of The Stone Age PERFECTH
Die einstigen Stoner Rock-Vorreiter sind längst zur musikalischen Wundertüte avanciert. Trieb das Quintett um Josh Homme seinen Alternative-Sound auf IN TIMES NEW ROMAN… (2023) noch auf die Spitze in Sachen Sperrigkeit, Weirdness und Tanzbarkeit, schlägt das Genre-Meter nun in andere Sphären aus. Als Referenzpunkte dienen am besten ‘Make It Wit Chu’ (ERA VULGARIS, 2007) und ‘Mosquito Song’ (SONGS FOR THE DEAF, 2002). So pendelt das um den zentralen Track ‘Insignificant Other’ herum gestrickte PERFECTH zwischen groovendem Indie Rock und Akustiklässigkeit. Noch nie haben sich Queens Of The Stone Age auf kompletter Albumlänge so anschmiegsam gegeben, trotzdem scheint ihre DNS unverkennbar durch. ‘Where The Goth Girls At’, ‘Phantom Limb’ und ‘Run Away From The Mob’ hätten sich auch fantastisch auf …LIKE CLOCKWORK (2013) gemacht. ‘Sunday’ täuscht im ersten Moment ‘I Was Made For Loving You’ an, entfaltet dann jedoch direkt seinen eigenen Drive. ‘From The Cliff’ geht zum einem mit gefühlvollem Fingerpicking und zum anderen mit unvergleichlich zartem Homme-Gesang unter die Haut. Weitere Farbtupfer liefern das feintönige ‘Mono’ und das fluffige ‘Easy Street’. Die „Queens“ sind mal wieder in Bestform.
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Quelle: METAL HAMMER.de















