Kritik zu Rattlesnakes SHADOWS IN THE KNIGHT
Nach dem Release ihrer gefeierten EP DEEPER SHADES OF TORMENT gibt die fünfköpfige Formation aus Nottingham ihren Langspielereinstand. SHADOWS IN THE NIGHT ist ein Riff-Feuerwerk oberster Güteklasse und eines der besten Debütalben der letzten Jahre. Der Titel-Track schmachtet mit kräftiger Doublebassdrum-Action nach vorne und ist nur ein starkes Beispiel für den sehr „live“ klingenden Sound der Band. ‘Breakdown’ erinnert schwer an Motörhead mit ‘Ace Of Spades’-eskem Intro, ehe die volle Ladung Punk-Attitüde durchscheint. Harmonische Twin-Guitar-Klänge leiten ‘Spellbound’ ein, bevor sich der Track als einer von vielen rasanten Stampfern entpuppt. ‘Lost Nor Found’ klingt nach Megadeth zu deren besten Zeiten, ’The Other Side Of Midnight’ hingegen erinnert an Maiden mit etwas mehr Zähnefletschen. Einziger Kontrast-Song auf dem gesamten Album ist das gefühlvolle ‘Where The River Meets The Sea’ – inklusive Streichern und emotionalem Chorus. Kritikpunkte gibt es wenige. Subjektiv betrachtet fällt die Stimmfarbe von Sängerin Rowena Neale zeitweise etwas aus dem Konzept, die dafür an hohen Stellen und bei Screams sehr überzeugt. Musikalisch liefert die Band auf ihrem ersten vollständigen Werk durchweg eine Meisterleistung ab und zeigt beeindruckend, wie „klassischer“ Heavy Metal im Jahr 2026 klingen muss.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















