Kritik zu Shogun Mojo SHOGUN MOJO
Wow, welch abgefahrene Kooperation: Kiss-Gitarrist Thommy Thayer und Funk Rock-Mastervoice Dan Reed machen gemeinsame Sache! Die Band (das Projekt?) nennt sich Shogun Mojo und liefert exakt das, was die Zutatenliste ankündigt: kerniger, Funk-getränkter Hard Rock mit Groove-Garantie und lässig-coolem Dance-Vibe. Was wir dabei lernen: Funky-Reed hat auch schwärzesten Soul in der Stimme, und Thayer kann rhythmisch weit mehr als nur ‘Detroit Rock City’ oder ‘God Gave Rock’n’Roll To You’, sondern wandelt hier – auch Sound-technisch – eher auf den Spuren von Nile Rodgers, Prince (later known as symbol-irgendwas), Johnny Guitar Watson oder Rick James. Mitunter allerdings ertappt man Shogun Mojo dabei, zumindest partiell auch die Kiss-DNS in sich zu tragen (‘Under The Gun’) und die Regeln des US-Hard Rock nicht gänzlich auszublenden (‘Nothing To See Here’, ‘Dog Eat Dog’, ‘Fight For The Light’). Um es deutlich zu sagen: Dies ist kein Metal, und dennoch in seiner Coolness und Hook-Treffsicherheit absolut unschlagbar! Selbst die Cover-Version der Phil Collins-Schmonzette ‘In The Air Tonight’ hat Stil. Anhören!
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Quelle: METAL HAMMER.de

















