Kritik zu Hatebreed FATAL PARADOX
Hatebreed haben es mittlerweile längst auf die großen Bühnen geschafft. Egal, ob auf der Leinwand, bei den Grammys oder in Wacken – die Amerikaner gelten nicht umsonst seit Jahrzehnten als Vorreiter des metallischen Hardcore. Doch was macht man, wenn man als Band schon ziemlich alle Ziele erreicht hat? Richtig, neue Musik! Mit FATAL PARADOX melden sich die Connecticut-Hardcore-Veteranen endlich zurück und kündigen vorab direkt eine kompromisslose Rückbesinnung auf ihre Stärken an – weniger Experimente, mehr rohe Gewalt. Umso ironischer ist es, dass Hatebreed auf FATAL PARADOX vor allem dann beeindrucken, wenn sie sich trauen, mehr als nur stumpfes Geballer zu produzieren. Besonders ins Auge sticht das Trio aus ‘Still A Threat’, ‘Sacrifice Season’ und ‘Truth Is A Lion’, die mit deutlichen (Death) Metal-Einflüssen aus dem gewohnten Hardcore-Schema ausbrechen. Schnelle Soli und kreative Riffs liefern die nötige Abwechslung, ohne dabei die gewohnte Härte über Bord zu werfen. Der Rest der Platte bleibt dagegen weitgehend auf bekanntem Terrain. Das mag zwar gewohnt wuchtig klingen, wirklich Neues hat FATAL PARADOX abseits seiner stärksten Momente allerdings nicht zu bieten.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















