Kritik zu King Satan BLACK MAGIC ABRAXAS
Was einst als reines Solostudioprojekt von Multi-instrumentalist und Produzent Santtu Oskari Kainulainen (aka Sir Aleister Satan) begann, hat sich mittlerweile zu einer vollständigen Band entwickelt, die vor allem für ihre skurrilen und unterhaltsamen Live-Auftritte bekannt ist. Die Formation aus Finnland bezeichnet ihren Stil selbst als „Death Metal-Disco“ und verbindet elektronische Party-Musik mit groovigem Shock Rock. Die düsteren Riffs und Growls von Sir Aleister Satan treffen dabei auf Synthesizer, treibende Electrobeats und den Klargesang von Keyboarderin Katja Kreetta Kaarina Isosaari (aka Hekate „Kate“ Boss). Aus diesem Kontrast entsteht eine skurrile, zuweilen leicht verstörende Atmosphäre, die irgendwo zwischen Wahnsinn und Party-Stimmung pendelt. Thematisch bewegen sich die Texte häufig in mythischen und okkulten Gefilden. Dabei reicht das Spektrum von augenzwinkernder Teufelsanbetung (‘Light Of Darkness’) bis hin zu provokativer Gesellschaftskritik (‘Fire In The Hole’) – stets gewürzt mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor. BLACK MAGIC ABRAXAS weckt durchaus die Neugier, das Spektakel einer King Satan-Show einmal live zu erleben – jedoch weniger den Wunsch, dem Album einen weiteren Hördurchlauf zu gönnen.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















