Kritik zu Gloryhammer SPACE 1993: WRATH OF KOR-VIRLIATH
Schon seit Menschengedenken war es die absolute Kernqualität der durchgeknallten Schotten, unwiderstehliche Hits über astrale Hämmer, angsteinflößende Einhörner und Goblinkönige auf dem Silbertablett darzureichen. Legt man diesen Standard an, stammen die letzten Songs dieser Güteklasse aus dem Jahr 2019 – ‘Hootsforce’ und ‘Gloryhammer’ von LEGENDS FROM BEYOND THE GALACTIC TERRORVORTEX sind fraglos über alle Kritik erhaben. Seit dem dritten Longplayer des Quintetts stagniert das Songwriting allerdings im Universum von Zargothrax und Angus McFife. Das war bereits auf RETURN TO THE KINGDOM OF FIFE (2023) so und setzt sich nun auf SPACE 1993: WRATH OF KOR-VIRLIATH fort. Da helfen auch die kühnsten Konzepte und wildesten Sci-Fi-Fantasy-Handlungen nicht. Gewiss tun „schon okaye“ Tracks à la ‘Ultimate Sacrifice’ oder ‘Warriors Of Auchtermuchty’ nicht weh, doch selbst die Kompositionen mit dem größten Potenzial (‘On A Quest For Aberdeen’ und ‘Demonic Devotion’) sind letztlich weder ein ‘Universe On Fire’ noch ein ‘Hail To Crail’ oder ‘The Hollywood Hootsman’.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















