Arch Enemy arbeiten „langsam an einem neuen Album“, laut Amott

Nachdem sich Alissa White-Gluz von Arch Enemy verabschiedet hat, steht seit Beginn dieses Jahres Lauren Hart am Mikrofon. Mit ihr als neue Sängerin erschien im Februar die Single ‘To The Last Breath’. Einen Monat später absolvierte Hart ihren ersten Auftritt mit der Band in Peking. Seither sind Arch Enemy gefühlt nonstop unterwegs. Im Interview mit KDVR Fox 31 wurde Michael Amott daher kürzlich gefragt, wie es um ein neues Album steht.

Alles zu seiner Zeit

Zur schnellen Veröffentlichung der Single erklärt der Gründungsgitarrist zunächst: „Wir fanden es wichtig, ihre Stimme in einem eigenen Lied zu präsentieren und es den Fans zugänglich zu machen, bevor wir auf Tour gehen. Inzwischen gibt es ein enormes Interesse daran, uns für Live-Auftritte und weltweite Tourneen zu buchen – die Resonanz war so stark, dass wir uns jetzt genau darauf konzentrieren.“  Dies sei wichtig, um zu einer Einheit zusammenzuwachsen.

Dann geht Amott auf die eigentliche Frage ein: „Parallel dazu arbeiten wir langsam an einem neuen Album – das ist also in Arbeit. Wir nutzen dafür die kleinen Lücken in unserem Zeitplan, aber wir sind definitiv dran. Es muss allerdings ein wirklich großartiges Album werden. Es braucht starke Songs, großartige Musik – es muss sich einfach stimmig anfühlen. Deshalb braucht das Ganze eben seine Zeit; so etwas lässt sich nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln.“ 

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Auf die Frage, ob er während seiner Tourneen Inspiration zum Schreiben von Liedern findet, antwortet der Arch Enemy-Chef: „Was mich betrifft: Ich sammle unterwegs vor allem jede Menge Energie und Eindrücke. Wenn ich dann wieder zu Hause bin, muss ich erst einmal alles sortieren und zur Ruhe kommen.“

Obwohl sich Amott in diesen Momenten stets vornehme, seine Gitarre eine Weile nicht anzufassen, könne er jedoch nicht anders. „Schon zwei Tage später sitze ich in meinem kleinen Studio und spiele Gitarre. So ist das eben. Aber klar, es ist definitiv inspirierend, herumzureisen, unterschiedliche Menschen und Kulturen kennenzulernen und all das zu erleben. Das ist schon eine tolle Sache. Am Ende fließt das alles irgendwie in meine Musik ein.“

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Quelle: METAL HAMMER.de